Beitrag von Julia Pohle und Thorsten Thiel: Digitale Souveränität

Der neue Sammelband von Chris Piallat „Der Wert der Digitalisierung. Gemeinwohl in der digitalen Welt“ ist jetzt bei transcript erschienen und als Open Access verfügbar. Mit dabei ist auch ein Beitrag von Julia Pohle und Thorsten zu Digitaler Souveränität. Die beiden beleuchten darin kritisch die Karriere des Konzept der digitalen Souveränität in Deutschland und Europa und den dazugehörigen Diskurs. Zudem erörtern sie aus einer normativ-demokratietheoretischen Perspektive die Defizite der gegenwärtigen Verwendungsweise und schlagen vor, wie die zentralen Werte von Demokratie und Gemeinwohl von progressiven Akteur*innen besser vorgetragen werden können.

Podcast zum Weizenbaum-Forum am 14. September 2021: #BTW21 – Social Media im Bundestagswahlkampf

Die Diskussion von Ulrike Klinger, Isabelle Borucki und Christina Dinar, moderiert von Thorsten, gibt es jetzt auch als Podcast zum Nachhören. In der September-Ausgabe des Weizenbaum-Forums ging es u. a. darum, wie politische Parteien soziale Medien für ihre Wahlkampf nutzen und wie transparent Online-Plattformen wie Twitter oder Facebook mit politischer Werbung umgehen. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang auch Daten und Erkenntnisse aus dem Projekt „Zahlen zur Wahl“ – eine Kooperation des Weizenbaum-Instituts, der European New School of Digital Studies, der NRW School of Governance und des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut. Hier geht’s zur Folge.

Podcast zum Weizenbaum-Forum am 14. September 2021: #BTW21 – Social Media im Bundestagswahlkampf

Die Diskussion von Ulrike Klinger, Isabelle Borucki und Christina Dinar, moderiert von Thorsten, gibt es jetzt auch als Podcast zum Nachhören. In der September-Ausgabe des Weizenbaum-Forums ging es u. a. darum, wie politische Parteien soziale Medien für ihre Wahlkampf nutzen und wie transparent Online-Plattformen wie Twitter oder Facebook mit politischer Werbung umgehen. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang auch Daten und Erkenntnisse aus dem Projekt „Zahlen zur Wahl“ – eine Kooperation des Weizenbaum-Instituts, der European New School of Digital Studies, der NRW School of Governance und des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut. Hier geht’s zur Folge.

Medienzirkus: Digitalisierung und Demokratie mit Thorsten Thiel

Am 9. September 2021 war Thorsten zu Gast beim Medienzirkus-Podcast von Greta Linde. Gemeinsam sprachen die beiden darüber, was Digitalisierung eigentlich bedeutet und wie sie sich auf unsere Demokratie und unser politisches Verhalten auswirkt. Auch die bevorstehende Bundestagswahl war Thema: Hat Social Media einen großen Einfluss und ließe sich der deutsche Wahlkampf ähnlich manipulieren wie der zum Brexit-Votum? Hier gibt es die Folge zum Nachhören:

Thorsten zu Gast beim Medienzirkus-Podcast

Am 9. September war Thorsten beim Medienzirkus-Podcast von Greta Linde zu Gast. Diskutiert wurde, was Digitalisierung politisch bedeutet und wie sie sich auf unsere Demokratie auswirkt. Auch die bevorstehende Bundestagswahl war Thema: Hat Social Media einen großen Einfluss und ließe sich der deutsche Wahlkampf ähnlich manipulieren wie der zum Brexit-Votum? Zudem ging es auch darum, wie sich die Corona-Pandemie auf die Digitalisierung in Deutschland ausgewirkt hat.

Die Folge gibt es hier noch einmal zum Nachhören:

DVPW-Kongress 2021: Warum (noch) wählen? Demokratie und die Digitalisierung des Demos – Das DigiDem-Panel

Der diesjährige DVPW-Kongress steht an: Vom 14. bis zum 16. September findet der 28. wissenschaftliche Kongress der DVPW unter dem Motto „Wir haben die Wahl! Politik in Zeiten von Unsicherheit und Autokratisierung“ mit zahlreichen Panels, Versammlungen, Lectures und Querschnittsveranstaltungen statt. Hier geht’s zum Programm.

Auch Thorsten und Sebastian werden auf einem der Panel vertreten sein: Thorsten verantwortet gemeinsam mit Andreas Jungherr von der Universität Bamberg am Donnerstag (16. September, 16:30 Uhr) das Panel „Warum (noch) wählen? Demokratie und die Digitalisierung des Demos“ . In dem Panel werden demokratietheoretische Perspektiven und Diskurse in der empirischen Politikforschung zusammengebracht. Es geht es um die datenintensive Vernetzung von Wähler*innen und Repräsentant*innen. Sebastian ist einer der Panelist*innen und wird über „An engine, not a camera: Eine Genealogie der Verdatung des Demos im Lichte repräsentationstheoretischer Überlegungen“ reden. Wir freuen uns sehr über Mitdiskutanten und überhaupt auf den ganzen Kongress!

Weizenbaum-Forum am 14. September zum Bundestagswahlkampf

Unter dem Titel „#BTW2021 – Social Media im Bundestagswahlkampf“ findet am 14. September das nächste Weizenbaum-Forum statt. Dabei geht es darum, wie politische Parteien soziale Medien wie Twitter, Facebook oder Instagram für ihren Wahlkampf nutzen. Welche Hashtags trenden, während andere kaum Aufmerksamkeit generieren? Und gibt es Anzeichen für manipulierte Wahl-Kampagnen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt „Zahlen zur Wahl“, eine Kooperation des Weizenbaum-Instituts, der European New School of Digital Studies, der NRW School of Governance und des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut. Ein Team aus Wissenschaftler:innen und Studierenden untersucht bis zur Bundestagswahl am 26. September die Social-Media-Aktivitäten der politischen Parteien und Politiker:innen und veröffentlicht dazu kontinuierlich Berichte, Daten und Grafiken.

Beim Weizenbaum-Forum wird es drei Impulsbeiträge von Ulrike Klinger, Isabelle Borucki und Christina Dinar mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung aus dem Projekt „Zahlen zur Wahl“ geben. Moderiert wird das Forum von Thorsten aus unserer Forschungsgruppe.

Mehr Informationen und Anmeldung hier.

Neuer Beitrag von Thorsten: Privatisierung ohne Privatismus

Gemeinsam mit Philipp Staab hat Thorsten im gerade erschienenen neuen Sonderheft der Zeitschrift Leviathan – „Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit?“(hg. von Martin Seeliger und Sebastian Sevigani) – einen Beitrag mit dem Titel Privatisierung ohne Privatismus. Soziale Medien im digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit veröffentlicht. In dem Beitrag gehen Thorsten und Philipp der Frage nach, wie sich die durch soziale Medien transformierte Öffentlichkeit der Gegenwart im Rückgriff auf Jürgen Habermas ursprüngliche Theorie des Strukturwandels der Öffentlichkeit fassen lässt. Sie plädieren für eine Rückbesinnung auf politökonomische Grundlagen als Basis der Analyse von Öffentlichkeit und arbeiten für die sozialen Medien einen charakteristischen Zusammenhang von digital-behavioristischer Verhaltenssteuerung und singularisiertem Publikum im Kontext proprietärer Marktformen heraus. In der digitalen Konstellation gehe es in der Folge daher weniger um die Ruhigstellung des Bürgers als Konsument als um seine/ihre politische Aktivierung – allerdings unter dem Primat kommerzieller Interessen: um Privatisierung ohne Privatismus.

Der Band versammelt neben diesem noch eine große Zahl weiterer extrem spannender Artikel, u.a. von Silke van Dyk, Nancy Fraser, Michael Zürn und Hartmut Rosa. Höhepunkt ist aber natürlich die Erwiderung von Jürgen Habermas am Ende des Bandes, in dem dieser in Reaktion auf die Anregungen auch seine Öffentlichkeitstheorie aktualisiert (und sogar kurz unseren älteren Aufsatz zur digitalen Konstellation lobend einbezieht).

Vortrag von Thorsten auf dem Mind the Progress Kongress 2021

Kann Demokratie Digitalisierung? Dieser Frage ist Thorsten in seinem Vortrag auf dem Mind the Progress Kongress 2021 in Hamburg nachgegangen. Dabei erörterte er, welche Hebel die Demokratie braucht, um mit der schnellen und flexiblen Digitalisierung umgehen zu können, ohne dabei zu viel zu regulieren. In seinem Vortrag kamen zudem die Fragen auf, wie Demokratie auf die Machtverschiebung zwischen amerikanischen Technologie-Riesen und europäischer Politik reagieren kann und wie Recht im digitalen Raum funktionier. Anschließend ergab sich noch ein spannendes Gespräch zu digitaler Souveränität. Der Kongress findet jährlich in Hamburg statt, fokussiert auf Themen der digitalen und gesellschaftlichen Entwicklung und hatte auch in diesem Jahr wieder viele spannende Beitragende: von Constanze Kurz über Judith Simon bis zu einem Future Histories Live Podcast mit Frederike Kaltheuner.

Zivile Sicherheit im demokratischen Staat: Podiumsdiskussion mit Thorsten

Am 22. und 23. April fand die Konferenz „Zivile Sicherheit im demokratischen Staat“ des Fachdialogs Sicherheitsforschung. Die vom BMBF geförderte Konferenz schloß mit einem zumindest zu 2/3 nicht-virtuellen Podium, auf dem Maja Smoltczyk (Datenschutzbeauftragte Berlin), Ina Schieferdecker (BMBF), Karolin Schwarz (Journalistin), Joseph Vogl (Literaturwissenschaftler) sowie von unserer Seite Thorsten unter der Moderation von Elif Şenel über „Zivile Sicherheit im demokratischen Staat. Krisenerfahrungen und Zukunftsperspektiven“ diskutierten. Die Diskussion griff Themen wie technologische Souveränität und die Entwicklung der Plattformökonomie auf, versuchte vor allem aber auch positiv zu bestimmen, wie und wo Regulierung im Digitalen möglich ist – und stärker angegangen werden sollte.