Jetzt erschienen: Die digitale Konstellation in der ZPol

Der Artikel „Die digitale Konstellation. Eine Positionsbestimmung“ von Sebastian, Niklas und Thorsten, der bereits seit Februar online first verfügbar ist, ist nun auch richtig veröffentlicht: Und zwar der Zeitschrift für Politikwissenschaft (Jahrgang 30, Heft 2, S. 171-191) – natürlich nach wie vor Open Access. Der ganze Band beschäftigt sich mit digitalisierte Demokratie und enthält neben unserem Beitrag auch noch viel weiteres Lesenswertes (zum ganzen Inhaltsverzeichnis: hier).

In dem Aufsatz machen wir einen Vorschlag für eine andere Form der politikwissenschaftlichen Auseinandersetzung  mit Digitalisierung, indem wir breit rezipierte Diagnosen der digitalen Gesellschaft in Nachbardisziplinen wie der Soziologie und Rechtswissenschaft (Baecker, Nassehi, Reckwitz, Stalder und Vesting) rekonstruieren und daraus eine Forschungsperspektive auf demokratietheoretische Fragen herleiten.

We´re hiring!

Wenn du unser fantastisches Team unterstützen möchtest und für Fragen der gesellschaftlichen Folgen von Digitalisierung für die Demokratie mit besonderer Affinität zu Fragen der Politischen Theorie brennst, dann bist du bei uns genau richtig! Wir suchen eine wissenschafltiche Hilfkraft ab Mitte September. Alle Infos zum Bewerbungsverfahren unter dem Strich.

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CfP: Politische Theorie der digitalen Konstellation

Unter dem Titel “Politische Theorie der digitalen Konstellation“ geben Sebastian und Thorsten gemeinsam mit Daniel Staemmler (FU Berlin) ein Sonderheft der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) heraus. Dieses widmet sich in theoretischen Perspektiven dem Zusammenhang von Politik und Digitalisierung. Die Beiträge sollen sich in diachroner Rekonstruktion, synchroner Analyse und normativer Perspektive kritisch mit dem Verhältnis von politischer Theorie und Digitalisierung auseinandersetzen, vorhandene normative Positionen reflektieren und die Erkenntnisse anderer Disziplinen – etwa den Science & Technology Studies oder der Technikphilosophie – in die politikwissenschaftliche Forschung integrieren, um so zu einer Politischen Theorie der digitalen Konstellation beitragen. Den ausführlichen Call for Papers findet ihr hier in deutscher oder englischer Sprache.

Für das Sonderheft erbitten wir bis zum 30. September 2020 Beitragsvorschläge in Form von extended abstracts mit max. 800 Wörtern (deutsch oder englisch). Nach einer ersten Kommentierung und Auswahlentscheidung durch die Herausgeber müssen die vollständigen Beiträge bis zum 30. Januar 2021 vorliegen. Die Beiträge gehen daraufhin in ein Double-Blind-Peer-Review-Verfahren und erscheinen bei erfolgreicher Begutachtung online first im Laufe des Jahres 2021. Beitragsvorschläge werden erbeten an: zpol.digitheo@wzb.eu

Artikel: Krisen-Experiment

In den jüngsten WZB-Mitteilungen wird unter der Überschrift „Neue Verhältnisse“ über die Corona-Pandemie und ihre gesellschaftlichen Folgen nachgedacht. Wir als Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ haben auch über das Thema geschrieben. Der Artikel „Krisen-Experiment. Wie der Hackathon #WirVsVirus neue Formen demokratischer Beteiligung erprobt“ ist ab sofort im Heft oder hier als PDF abrufbar. Mitgeschrieben haben: Sebastian Berg, Rebecca-Lea Korinek, Veza Clute-Simon, Niklas Rakowski und Thorsten Thiel. In dem Artikel untersuchen wir exemplarisch die Initiative #WirVsVirus als eine Form experimenteller Krisenpolitik, die es ermöglicht, partizipativ – und digital vermittelt – „Krisengemeinschaften“ zu bilden. Hierbei debattieren wir, wie sich in der Corona-Pandemie auch Demokratisierungsoptionen eröffnen und argumentieren, dass durchaus neue Möglichkeiten der Institutionalisierung beteiligungsoffener zivilgesellschaftlicher Lösungen an der Schnittstelle von Gesellschaft und Staat entstehen.

Neben unserem Beitrag gibt es noch viel weiteres Lesenswertes im Heft. Besonders ans Herz legen wollen wir euch natürlich die Beiträge unserer direkten Kolleg*innen am Weizenbaum-Institut: Jeanette Hofmann mit einer Infrastruktur-Perspektive auf die Corona-App (PDF), Rainer Rehak zu Datenschutzrisiken der App (PDF) und Florian Eyert zum Zusammenhang von Epidemie und Modellierung (PDF).

 

Thorsten Thiel & Adriana Groh: Demokratie, Civic Tech und die Corona-Krise (Weizenbaum im HomeOffice Podcast)

In der Podcast-Reihe „Weizenbaum im HomeOffice“ sind Thorsten Thiel und Adriana Groh (Prototype Fund, Code for Germany) von Sascha Friesike zum Thema Demokratie in der Corona-Krise interviewt wurden. Ein einstündiges Gespräch über die Frage, welche längerfristigen Auswirkungen die Pandemie auf den Formwandel der Demokratie haben könnte und welche Bedeutung dem #WirvsVirus-Hackathon, den Adriana federführend mitorganisiert hat, zukommt. Viel Spaß beim Hören!

Weizenbaum im HomeOffice Podcast: Demokratie, Civic Tech und die Corona-Krise

In der Podcast-Reihe „Weizenbaum im HomeOffice“ sind Thorsten Thiel und Adriana Groh (Prototype Fund, Code for Germany) von Sascha Friesike zum Thema Demokratie in der Corona-Krise interviewt wurden. Ein einstündiges Gespräch über die Frage, welche längerfristigen Auswirkungen die Pandemie auf den Formwandel der Demokratie haben könnte und welche Bedeutung dem #WirvsVirus-Hackathon, den Adriana federführend mitorganisiert hat, zukommt. Viel Spaß beim Hören!

Future Histories Podcast: Demokratie in der digitalen Konstellation

Episode #29 des Future Histories Podcast von Jan Groos ist ein Gespräch mit unserem Forschungsgruppenleiter, Thorsten Thiel, über das Thema „Demokratie in der digitalen Konstellation„. Thorsten stellt in dem einstündigen Gespräch unter anderem unsere Gruppenforschung vor und erörtert  insbesondere Thesen aus dem Aufsatz zur digitalen Konstellation von Sebastian, Niklas und Thorsten (Open Access: hier) und seinen eigenen Aufsatz zu demokratietheoretischen Fragen in der postnationalen Konstellation vor (Open Access: hier).

Auch jenseits des Gesprächs mit Thorsten lohnt sich der Future Histories Podcast, der mit dieser Folge genau ein Jahr wird und dessen Macher, Jan Groos Anfang 2020 auch Fellow am Weizenbaum-Institut war, sehr. Für die ganze Liste an Episoden und Gesprächen – unter anderem mit Benjamin Seibel, Felix Stalder, unserer frühen Fellow Anna Verena Nosthoff, Philipp Staab und vielen mehr – schau mal hier.

Die digitale Konstellation erschienen – online first

Der von Sebastian, Thorsten und Niklas gemeinsam geschriebene Artikel „Die digitale Konstellation. Eine Positionsbestimmung“ ist jüngst – online first und open access – in der Zeitschrift für Politikwissenschaft erschienen. In dem Artikel diskutieren wir politikwissenschaftliche Versuche, Digitalisierung demorkatietheoretisch zu erfassen, kontrastieren diese zu den gegenwärtig sehr  breit rezipierten Diagnosen der digitalen Gesellschaft in Nachbardisziplinen wie der Soziologie und Rechtswissenschaft (Baecker, Nassehi, Reckwitz, Stalder und Vesting) – um dann einen eigenen Vorschlag zu unterbreiten, wie eine in der Politikwissenschaft anschlussfähige Perspektive mittels des Konzepts der „digitalen Konstellation“ aussehen könnte. Alle Informationen zum Text findet ihr hier, die PDF in ihrer veröffentlichen Fassung hier und die Abstracts auch nochmal unter dem Strich. Weiterlesen

Sammelband: Politik in der digitalen Gesellschaft

Ende 2019 ist im Transcript Verlag der Sammelband „Politik in der digitalen Gesellschaft“ erschienen, herausgegeben von unserer Principal Investigator Jeanette Hofmann sowie Norbert Kersting, Claudia Ritzi und Wolf. J. Schünemann. In dem Band werden zentrale Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Digitalisierungsforschung vorgestellt. In ihrem eigenen Beitrag „Mediatisierte Demokratie in Zeiten der Digitalisierung“ richtet Jeanette den Blick auf die Beziehung von Demokratie und Medien. Diesem folgt ein Beitrag von Thorsten zu „Souveränität: Dynamisierung und Kontestation in der digitalen Gesellschaft„. Das Weizenbaum-Institut ist zudem noch mit zwei weiteren Beiträgen vertreten: Barbara Pfetsch, Annett Heft und Curd Knüpfer von der Forschungsgruppe „Digitalisierung und transnationale Öffentlichkeit“ schreiben über das Thema „Transnationale Öffentlichkeiten in der Digitalen Gesellschaft: Konzepte und Forschungsperspektiven“ und Lena Ulbricht, die die Gruppe „Quantifizierung und Regulierung“ leitet, setzt sich mit „Big Data und Governance im digitalen Zeitalter“ auseinander. Der Sammelband ist kostenlos als Open Access verfügbar und stellt den ersten Teil einer neuen Schriftenreihe dar.

 

50 Internetmythen – und ihre Widerlegung

Für das Internet Governance Forum 2019, welches vom 25.-29. November, in Berlin stattfand wurde von Matthias C. Kettemann und Stephan Dreyer ein aufwendiger Open Access Sammelband mit dem Titel „Busted! The Truth About the 50 Most Common Internet Myths“ konzipiert. Zwei der Mythenwiederlegungen stammen direkt aus unserer Forschungsgruppe – Thorsten hat sich mit Mythos #14: „Only criminals want anonymity online“ auseinandergesetzt, Sebastian mit #31: „The Internet enables organizing without organizations“ auseinandersgesetzt. Und das Weizenbaum-Institut steuert auch noch Widerlegungen zur Popularitätsmessung (Mythos 24 durch Ulrike Klinger) und Blockchain (Mythos 50 durch Martin Florian) bei. Die ganzen fünfzig kleinen Beiträge sind ein aufmerksames Lesen wert und kommen aus allen Teilen der globalen Wissenschaftsszene. Der Band ist zweisprachig (deutsch/englisch) und hat noch Kurzfassungen der Widerlegungen in den fünf weiteren UN-Sprachen (arabisch, chinesisch französisch, russisch und spanisch). Für alle Nicht-IGF-Teilnehmer, diese hatten den Band in der Goodie Bag, ist das Ganze als Download oder zu direkter Einsicht auf der Webseite: www.internetmythen.de/ abrufbar.