Aufsatz: Widerstand und die Formierung von Ordnung in der digitalen Konstellation

Thorsten und Sebastian haben einen neuen Aufsatz veröffentlicht zum Thema „Widerstand und die Formierung von Ordnung in der digitalen Konstellation“ (Open Access). Der Beitrag leistet einen systematisierenden Vergleich von Widerstandsformen in der digitalen Konstellation – von oppositioneller Netzpolitik über Hacktivismus zur Bereitstellung alternativer Infrastrukturen –, aus der heraus die Dynamik von Ordnung und Widerstand erfasst und theoretisch reflektiert wird. Hieraus erwächst eine Kritik der Formierung von Herrschaft in der Gegenwart, welche die depolitisierende Restrukturierung von Handlungs- und Möglichkeitsräumen für gesellschaftliche Akteur*innen im Umgang mit digitaler Technik herausarbeitet. Der Beitrag ist Teil des von Robin Celikates und Frauke Höntzsch herausgegegebenen Sonderhefts der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) zum Thema „Widerstand, transnational„. Der Artikel ist hier als PDF verfügbar.

 

Aufsatz: Demokratie in der digitalen Konstellation

Von Thorsten gibt es einen neuen Open Access Beitrag zu „Demokratie in der digitalen Konstellation„. Der Beitrag ist Teil des frisch erschienenen Handbuchs „Einführung in die Politische Theorie. Grundlagen – Methoden – Debatten“ (Riescher/Rosenzweig/Meine) und er gibt einen Überblick über die demokratietheoretische Forschung zu Fragen der Digitalisierung und argumentiert, dass die derzeitige Auseinandersetzung mit Fragen des digitalen Wandels in der Politischen Theorie noch defizitär ist, in einer vertiefenden Auseinandersetzung aber ein großes Potenzial liegt. Drei großen Diskursen- zu Öffentlichkeit, zu Repräsentation und zu Herrschaft – werden aufgearbeitet und diskutiert. Der Artikel ist hier als PDF verfügbar.

Die digitale Konstellation erschienen – online first

Der von Sebastian, Thorsten und Niklas gemeinsam geschriebene Artikel „Die digitale Konstellation. Eine Positionsbestimmung“ ist jüngst – online first und open access – in der Zeitschrift für Politikwissenschaft erschienen. In dem Artikel diskutieren wir politikwissenschaftliche Versuche, Digitalisierung demorkatietheoretisch zu erfassen, kontrastieren diese zu den gegenwärtig sehr  breit rezipierten Diagnosen der digitalen Gesellschaft in Nachbardisziplinen wie der Soziologie und Rechtswissenschaft (Baecker, Nassehi, Reckwitz, Stalder und Vesting) – um dann einen eigenen Vorschlag zu unterbreiten, wie eine in der Politikwissenschaft anschlussfähige Perspektive mittels des Konzepts der „digitalen Konstellation“ aussehen könnte. Alle Informationen zum Text findet ihr hier, die PDF in ihrer veröffentlichen Fassung hier und die Abstracts auch nochmal unter dem Strich. Weiterlesen