Matthias C. Kettemann: Die normative Ordnung des Internets

Dienstag,  2. April 2019 13:00 Uhr 
Weizenbaum-Institut, Raum A104
Veranstaltungswebsite | Podcast

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum: Doch was können Staatsrecht, Europarecht, Völkerrecht und nicht-staatliche, transnationale und hybride Regelungsarrangements angesichts politischer Polarisierung zwischen Internetfreiheit und Cybersicherheit leisten? Vor der Folie der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien entwickelte Matthias Kettemann die Grundlagen für die Herausbildung einer normativen Ordnung des Internets. Als Grundkonflikt der normativen Ordnung des Internets identifizierte er die widerstrebenden Interessen verschiedener Stakeholder in der Implementierung des Regelungsziels der Internet Governance.

Populismus

Freitag, 22. Februar 2019 10:00 -16:00 Uhr 
Weizenbaum-Institut, Raum A104

Der interdisziplinärer Lektüreworkshop mit Veith Selk und Kolja Möller nahm die in Folge des Aufstiegs des Populismus geführten politischen wie sozialwissenschaftlichen Debatte zum Anlass, klassische und aktuelle Texte der Populismusforschung kritisch zu diskutieren, die mit Blick hierauf unterschiedliche Positionen vertreten. Die Leitfragen hierbei waren: Was ist Populismus? Welche Ursachen liegen ihm zugrunde und was bedeutet sein Aufstieg für die Demokratie? Wie steht es um das Verhältnis von Rechtspopulismus zum Konservatismus? Und welche Rolle spielt bei alldem die zunehmende Digitalisierung der Politik? 

Alexander Weiß: Chinese and Indian Perceptions of the Digital Challenge for Democracy

Mittwoch, 12. Dezember 2018
Weizenbaum-Institut, Raum A104
Veranstaltungswebsite | Podcast

What should a democracy know about citizens? While in times of digital surveillance and Big Data we may need new answers to this question, the general relation between digital transformation and democracy as object of democratic theory remains complex – on the one hand for the conceptual diversity of ‘digital transformation’ but also and additionally because ‘democracy’ itself is understood and conceptualized differently. In his talk, Alexander Weiß showed that the spectrum of understandings and meanings of democracy is even broader than we know from Western discourses: Democratic thought specifically reacting to regional and historical constellations is existing in all regions of the world, e.g., democratic thought from India and China has evolved in rich and diverse traditions. Before this horizon his question was: How is digital transformation perceived, framed, and evaluated in Chinese and Indian theories of democracy?

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung in Städten und Gemeinden

Mittwoch, 17. Oktober 2018
Weizenbaum-Institut

Städte und Gemeinden müssen sich aktiv mit den Herausforderungen des digitalen Wandels beschäftigen. Vernetzung und Digitalisierung als Zukunftschance für Demokratie, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu begreifen, erfordert neue Kompetenzen, Arbeitsweisen und Entscheidungswege. In einem Workshop haben wir daher in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe „Verantwortung und das Internet der Dinge“ Projektverantwortliche aus Städten und Gemeinden, VertreterInnen aus Nichtregierungsorganisationen (etwa Ver.di, OrganiCity, Open Knowledge Foundation) und WissenschaftlerInnen zusammengebracht, um Perspektiven, Strategien und Möglichkeiten einer gemeinwohlorientierten Digitalisierung zu diskutieren und erarbeiten.

Deliberative Demokratietheorien

12. Oktober 2018

Im dritten Teil unserer Workshopreihe zu Demokratietheorien erarbeiteten wir mit unserem Gast Alexander Weiß die Grundzüge deliberativer Demokratietheorie. Der Siegeszug deliberativer Demokratietheorie seit den 90er Jahren hat die Demokratieforschung stark geprägt. Wir erarbeiteten uns sowohl die klassischen normativen Grundlagen der deliberativdemokratischen Argumentation als auch heutige Anpassungen.

Digitalisierung und Demokratieforschung

27. September 2018, 14:00 - 15:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Hz10
Wie lassen sich Digitalisierung und Demokratieforschung verbinden? Inwiefern unterscheiden sich die Herausforderungen für normative und empirische Demokratietheorie? Diesen Fragestellungen ging ein von Karoline Helbig und Alexander Weiß organisiertes Panel auf dem DVPW-Kongress 2018 nach. Beiträge: Wulf Loh, Sebastian Berg, Pascal D. König, Thomas Waldvogel/Thomas Metz/Uwe Wagschal und Serarphine F. Maerz/Carsten Q. Schneider.

Radikale Demokratietheorien

 13. Juli 2018   
WZB, Raum B001

Radikale Demokratietheorien rücken den Konflikt und seine Austragung ins Zentrum der Demokratietheorie. Gemeinsam mit Steffen Herrmann gingen wir in dem zweiten Lektüreworkshop zu Demokratietheorien der Frage nach, wie unterschiedliche Vertreter der radikalen Demokratietheorie, das Politische konzipieren und inwiefern radikale Demokratietheorien einen eigenständigen und relevanten Zugriff auf den Medienwandel liefern.

Pragmatische Demokratietheorien

 27. April 2018 
WZB, Raum B001

Der interdisziplinärer Lektüreworkshop mit Andreas Antic hatte die Philosophie und Demokratietheorie des Pragmatismus zum Gegenstand. Neben einer Einführung in zentrale Texte des klassischen und aktuellen Pragmatismus wurde mit der Besprechung eines Teils von Andreas Antics Monographie „Digitale Öffentlichkeit und intelligente Kooperation“ ein Brückenschlag zu der Frage unternommen, inwiefern pragmatistische Demokratietheorien einen guten Ausgangspunkt für Forschung zum digitalen Strukturwandel bieten